Erste Ideen

Paper Plane

Schwerelos durch den Gang

 

Von: Nina Nöth, Alisha Knaus, Nadja Trautmann, Alexandra Streubel

Der Papierflieger ist als Bild für Jung und Alt ablesbar und kommuniziert spielerische Leichtigkeit. Er begleitet den Patienten mit seinen Angehörigen durch den Gang und weist ihnen den Weg. Die Flugbahn des Fliegers bleibt im Raum sichtbar, auch wenn er hin und wieder hinter der modularen „Wolkendecke“ verschwindet. Seine Bewegung wird durch eine sanfte Beleuchtung unterstützt, die durch Reflexion auch auf dem Bett des Patienten sichtbar wird. Die Inszenierung des Papierfliegers passt sich an den Bewusstseinszustand des Kindes an: Die Bespielung nimmt im Laufe des Weges durch den Gang ab und gibt dem Patienten die Möglichkeit sich fallen zu lassen.

 

 

 

Der Entdecker

Paul entdeckt die Unterwasserwelt der Universitätsmedizin Mainz

 

Von: Mona Hessler, Marianne Statt, Tamara Dietrich, Anne-Marie Gouverneur

Wasser, das Element des Lebens, Symbol der unergründeten Tiefe und Beruhigung. Genau dieses Element bildet die Grundlage des Entwurfs „Der Entdecker“. Bei dem Konzept der Unterwasserwelt geht es darum, das Kind mithilfe einer kleinen Geschichte und der entwickelten Raumstruktur in eine andere Welt zu entführen und ihm durch Ablenkung die Angst vor der bevorstehenden Operation zu nehmen. Ein organisches Modul-Geflecht am oberen Wand- und Deckenbereich schmiegt sich in den bestehenden Gang. Die Halbschalen dieses Moduls sind mit verschiedenen UV-Farben lackiert, welche bei normalem Licht unsichtbar bleiben. Ausschließlich das Kind kann mit einer speziellen UV- Taschenlampe versteckte Lebewesen dieser „Unterwasserwelt“ entdecken.

 

 

 

Aurora

Dimensionslose Weiten der Polarlichter

 

Von: Tobias Scheeder, Julia Misselwitz, Vera Krulitsch, Vanessa Busemann

Sanft leuchtend, in endloser Bewegung verliert die Decke des Gangs ihre Dimension und fasziniert. Ein zweischichtiger Deckenaufbau ermöglicht die Darstellung von polarlichtähnlichen Formen und Bewegungen. Diese sind mit UV-aktiven Farben gestaltet, welches sich über Rot, Orange, Gelb und Grüntöne in ein sanftes, ruhiges Blau wandeln.
Auf dem Weg zum Operationssaal erregt die leuchtende Gestaltung die Aufmerksamkeit der Patienten. Der sonnengelbe Bereich unterstützt optimistische Gedanken, welche mit den Grüntönen bestärkt werden. Nach dem Durchqueren des blauen Bereichs erreichen die Patienten ruhig und entspannt den OP. Auf dem Rückweg entfalten die Farben in umgekehrter Reihenfolge ihre Wirkung. Die Perspektive ist exklusiv auf die Patienten abgestimmt, wodurch die Fahrer, Ärzte und Krankenschwestern den Gang weiter in gewohnter Weise nutzen können. Der Raumabschluss und die Verlagerung der Beleuchtung an die Wandflächen verbessert die Akustik und Ausleuchtung.

 

 

Überlagerung

Morgenerwachen, Mittagsstunde, Abenddämmerung

 

Von: Sophie Seidler, Issara Orikasa , Annika Wurl, François Flammang

Der Wald als Ort der Zuflucht und Ruhe, aber auch als Ort der Lebendigkeit, ist die Inspiration für ein neues, prägendes Bild im Gang. Die Gestaltung nimmt das Kind mit auf eine magische Entdeckungsreise durch den Wald. Mithilfe verschiedener Licht- und Farbspiele an der Decke entsteht ein atmosphärischer Tagesablauf mit einem dramaturgischen Spannungsbogen. Ein zweischichtiges Modul aus einem perforierten Metall-Layer und einer transluzenten Membran ist das Hauptelement der hellen Deckeninstallation. Die lichtstreuenden Eigenschaften des Materials und die gezielte Beleuchtung lassen eine optische Überlagerung von Motiven entstehen. Die erzählerischen Bilder an der Decke verändern sich durch die eigene Bewegung im Raum. Das Licht- und Schattenspiel wiederholt sich an den Wänden.